Kostensenkung durch Outsourcing und Outplacement

Kosten Senken durch Outsourcing und Outplacement

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich bei vielen Unternehmen verstärkt ein Trend zum Auslagern von nicht strategischen Kernkompetenzen und Leistungen (sog. Outsourcing, Outplacement). Zum einen, weil der Wettbewerb und somit der Preisdruck zunimmt, und zum anderen, da die Einkaufspreise für Energie, Treibstoffe, Rohstoffe u.a. kontinuierlich steigen. Somit gerät die Rentabilität zunehmend „in die Zange“ und der Fokus richtet sich, wegen des geringen Spielraums für Preiserhöhungen, vermehrt auf die Kostensenkung.

Aufgrund dessen gewinnt die Beantwortung der Fragen „Wo liegt die Preisuntergrenze?“ oder „Wie hoch sind meine Deckungsbeiträge?“ für die Unternehmen zunehmend an Bedeutung und die Unternehmensleitung sieht sich gezwungen, auch über Alternativen, die sich durch Outsourcing bzw. Outplacement ergeben können, nachzudenken.

Kostensenkung durch Outsourcing OutplacementUm solchen Herausforderungen zu begegnen, besteht in vielen Unternehmen die dringende Notwendigkeit, ein Kostenrechnungssystem zu implementieren bzw. das bestehende zu verbessern. Das System muss entscheidungs- und verantwortungsorientiert arbeiten und Auskunft darüber geben, wo Geld verdient und wo Geld verloren wird.

Der/die Unternehmer/-in kann eine Unternehmenskultur schaffen, in der mit den vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll umgegangen wird. Während Sparaufforderungen in guten Zeiten als unnötiger Geiz empfunden werden können, wird es leichter fallen, die Unternehmensleitung in Krisenzeiten von deren „Not-Wendigkeit“ zu überzeugen und ein langfristiges System und Denken zur Effizienz und Kostentragfähigkeit zu etablieren. Dieses Denken und Handeln soll in der Unternehmenskultur verankert werden. Damit werden das Überleben und die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes gesichert.

Bei derartigen Kostensenkungsprogrammen spielt die enge Verzahnung mit der strategischen Ausrichtung sowie der Organisation eine große Rolle und darf nie außer Acht gelassen werden. In einer wirtschaftlichen Krise ist es umso wichtiger, sich auf die zentralen Stärken des Unternehmens zu besinnen und diese weiter auszubauen. Dort den Rotstift anzusetzen, könnte fatale Folgen haben.

Kostensenkung durch Outsourcing und Outplacement

Nebentätigkeiten, welche beträchtliche interne Ressourcen binden, sollten hingegen genauer unter die Lupe genommen werden: An Dritte auslagern ist oft die bessere und kostengünstigere Alternative. Hier liefert die Kostenrechnung wichtige Informationen zur Entscheidungsfindung.

Die Kostenrechnung liefert wichtige Daten über Auslastungen, Variabilität der Kosten bzw. Einfluss von Beschäftigungsschwankungen auf die Kostenstruktur. Mit diesen Informationen kann eine Flexibilisierung bzw. Verschlankung des Betriebes im richtigen Ausmaß vorangetrieben werden. Es wird immer wichtiger, nicht nur schnell und flexibel auf Anforderungen des Marktes zu reagieren, sondern auch die Kosten so flexibel bzw. variabel wie möglich zu halten.

Maßnahmen durch Auslagern von nicht bedeutenden Leistungen haben greifbare Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg, wenn sie richtig umgesetzt werden. Eine geeignete Kostenrechnung leistet hier den wesentlichen Beitrag dazu.

Aber gerade in turbulenten Zeiten entsteht aus der Notwendigkeit heraus die Möglichkeit, ein effizientes System zu entwickeln und sukzessiv zu erweitern. Nur der richtige Mix aus Perfektion und Aufwand, aus Eigenleistungen und bezogenen Fremdleistungen, aus Outsourcing und Outplacement, führt nachhaltig zu einem akzeptierten und tragfähigen System.